Arbeitsaufträge für das Praktikum

Ein wichtiger Baustein der schulischen Berufsorientierung ist das Praktikum. Im Praktikum lernen die Schüler oft zum ersten Mal die Arbeits- und Berufswelt praktisch kennen und haben die Chance, eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen.

Über den Erfolg des Praktikums für Schüler und Betrieb entscheidet die richtige Vorbereitung. Betriebe und Unternehmen können diesen Weg mitgestalten. Das gelingt zum Beispiel durch einen Praktikumsauftrag.

Die Idee: Der Praktikumsverantwortliche im Unternehmen gibt jedem Schüler auch eine schriftliche Aufgabe, die im Laufe des Praktikums erarbeitet werden soll. Die Schüler können zum Beispiel einen Beruf, ein Berufsfeld, eine Tätigkeit, notwendige Anforderungen und Fähigkeiten näher beschreiben. Wichtig ist, dass sich die Erwartungen und Wünsche an den Praktikanten als konkrete Aufgabe im Praktikumsauftrag wiederfinden.

Ein Beispiel: Ein Praktikant absolviert ein zweiwöchiges Praktikum. Zusätzlich zur Einweisung zu den einzelnen Arbeitsschritten erhält der Praktikant das Arbeitsblatt Praxiserkundung: Handwerk. Auf dem Arbeitsblatt geht es um Aufgaben und Tätigkeiten im Praktikumsbetrieb. Idealerweise kann der Praktikant das Arbeitsblatt im Gespräch mit Azubis und Angestellten des Betriebs ausfüllen. Am Ende des Praktikums wird das Arbeitsblatt gemeinsam ausgewertet.

Durch den Praktikumsauftrag stellen Unternehmen sicher, dass jeder Praktikant konkrete Informationen zum Unternehmen in Erfahrung bringt und mit nach Hause nimmt. Im Berufswahlpass des Schülers abgeheftet sind die Ergebnisse des Praktikums auch später noch für den Schüler und seine Eltern verwertbar.

 

Weiterführende Hinweise und Tipps:

Veröffentlicht in Berufsorientierung.