Servicestelle „Inklusionsassistent“ unter dem Dach der LSJ Sachsen eingerichtet

Am 1. November 2021 hat die „Servicestelle Inklusionsassistent“ ihre Arbeit aufgenommen. Sie übernimmt die organisatorisch-verwaltende und methodisch-fachliche Begleitung der am Vorhabensbereich „Inklusionsassistent“ beteiligten Schulleitungen, Lehrkräfte, Projektträger sowie Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten. Sie optimiert auf der Grundlage von konzeptionellen Vorgaben des SMK Prozesse und begleitet die Umsetzung der Inhalte, ist Ansprechpartner für alle Projektbeteiligten und unterstützt die Arbeit der Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten durch geeignete Maßnahmen.

Organisatorisch-verwaltende Aufgaben:

  • Datenpflege und Monitoring
  • Information und Beratung
  • Prüfung der Einhaltung von Fachvorgaben

Methodisch-fachliche Aufgaben:

  • Arbeits- und Netzwerktreffen für die Inklusionsassistentinnen und -assistenten (Fortbildung und Fachaustausch)
  • Aufbau und Pflege einer Online-Plattform für alle Akteure im nicht-öffentlichen Raum (zur Information, Vernetzung, für Austausch und Dokumentation)
  • Theorie-Praxistransfer, z. B. Umsetzung von Handlungsempfehlungen der wissenschaftlichen Begleitung, inhaltliche Weiterentwicklung der Maßnahme

Der Einsatz der Servicestelle ist zunächst bis zum 31. Juli 2022 vorgesehen – eine Verlängerung für das Folgeschuljahr ist in Planung.

Ansprechpartnerin ist Ina Benndorf, Projektleitung Servicestelle Inklusionsassistent.

Hintergrund:

Auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern an allgemein- und berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen (FRL IndiFö) vom 20. April 2021 wird seit dem 1. August 2021 der Vorhabensbereich „Inklusionsassistent“ an 233 allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Rahmen eines Landesförderprogramms weitergeführt. Zuvor wurde die Maßnahme aus ESF- und Landesmitteln gefördert.

Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten unterstützen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. Behinderung vor allem lernbezogen. Darüber hinaus unterstützen sie Kinder und Jugendliche, die keinen sonderpädagogischen Förderbedarf haben, bei denen jedoch die Entwicklung erkennen lässt, dass der Einsatz unterstützender Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von sonderpädagogischem Förderbedarf sinnvoll ist.

Weitere Informationen:

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